Die BSW wirkt

Die erste Ratssitzung mit dem BSW fand am vergangenen Donnerstag, 13. November 2025, statt. Neben der reinen Konstituierung und Besetzung der Ausschüsse gab es auch bereits einige inhaltliche Themen. Wir freuen uns ganz besonders, dass unsere ersten Änderungsanträge einstimmig angenommen wurden.
Einzelratsmitglieder haben kein eigenes Antragsrecht. So können eigene Anträge immer nur zu den bereits gesetzten Tagesordnungspunkten der Verwaltung und anderen Fraktionen geschrieben werden oder es müssen gemeinsame Anträge gestellt werden.
Das BSW Marl hat beantragt, die zu behandelnden Beschlussvorlagen in den Sitzungen des Rates per Beamer auf eine Leinwand zu übertragen. Unser Antrag wurde einstimmig angenommen!
Häufig verschiebt sich zu Beginn einer Sitzung die Reihenfolge. So können insbesondere Gäste, die erst nach der Arbeit dazustoßen, die aktuellen Tagesordnungspunkte und Ratsvorlagen besser nachvollziehen und auch den digital nicht so affinen Ratsmitgliedern fällt die Umstellung auf die papierlose Ratsarbeit, die zu willkommenen Einsparungen im Haushalt führt, leichter.
Zusammen mit den Fraktionen CDU, SUM und FDP/KBM hat auch das BSW in einer gemeinsamen Vorlage beantragt, dass die Verwaltung prüfen soll, inwiefern eine Standortverlagerung des kommunalen Ordnungsdienstes in die Stadtmitte umsetzbar ist – Sicherheit für die Bürger verknüpft mit sinnvollen Präventionsmaßnahmen und Gesprächsangeboten vor Ort!
Genau dort, wo es gebraucht wird!
„Der Chemiepark Marl gehört zu Marl. In Marl kennt jeder jemanden, der im Chemiepark arbeitet“, so Melanie Kern in der letzten Ratssitzung. Das BSW Marl unterstützt die Initiative der Gewerkschaft IG BCE und sieht das als starkes Signal für die Jobs im Chemiepark Marl!
Gegen den Entzug des Stimmrechts der Vertreter des Mieterbeirats hat sich das BSW in Marlausgesprochen und entsprechend gegen den Antrag gestimmt. Dass die Vertreter weiterhin mit unverzichtbarer Stimme als Berater dabei sein werden, stimmt versöhnlich.
Wir freuen uns, dass das BSW in Marl nun auch in einigen Ausschüssen mit Stimmrecht vertreten sein und als Team gemeinsam für mehr soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft in der Stadt Marl Verantwortung übernehmen wird.